WIE ALLES BEGANN - DIE HISTORIE VON KRAMER
"Besser werden bedeutet für uns, den Erfahrungsschatz vieler Jahrzehnte täglich einzusetzen und dabei immer wieder Neuland zu betreten.“
In den Zwanzigerjahren des letzten Jahrhunderts benötigte die Industrie neue Isolierungen.
Der Isoliermeister und Kaufmann Fritz Kramer gründete mit seinen Erfahrungen 1929 in Grenzach die Einzelfirma „Fritz Kramer“.
Aufgrund der kontinuierlichen Entwicklung des Unternehmens wurde 1936 der Firmensitz nach Rheinfelden verlegt. Im gleichen Jahr wurde auch seine Idee vom kompletten Kühlraumbau verwirklicht. Auf diesem Spezialgebiet erreichte die Firma schnell überregionale Bedeutung.
1948 holte Fritz Kramer zu seiner Unterstützung den Neffen, Heinz Gass, nach Rheinfelden. Dieser gründete bereits 1950 eine Filiale in Freiburg.
1955 erwarb er im Rahmen der Industrieansiedlung im Industriegebiet Nord ein Areal. Der Bezug des 1. Bauabschnitts von Lager- und Büroräumen erfolgte noch im gleichen Jahr. Der 2. Bauabschnitt, eine Werks- und Lagerhalle, wurde 1958 bezogen.
Mit der Gründung der Fritz Kramer KG Isolierungen wurde die Freiburger Filiale verselbständigt. Sitz und Verwaltung des Unternehmens wurden 1960 nach Freiburg verlegt.
Durch die Aufnahme der Kühlmöbelproduktion wurde die Fertigungstiefe weiter erhöht.
In den nächsten Jahren erfolgte erneut Grundstückserwerb und der Bau von Produktionsräumen und eines Verwaltungsgebäudes.
1973 wurde die Betriebsaufspaltung in die Firmen KRAMER GmbH als Betriebsgesellschaft mit inzwischen 150 Mitarbeitern und die Fritz Kramer Isolierungen KG als Besitzgesellschaft vorgenommen.
Die stetige Weiterentwicklung erforderte zusätzliche Bauten von Produktions- und Lagerhallen.
Der Großauftrag einer Erdgasraffinerie in Schottland, damals der größte Auftrag seit Firmengründung, wurde in den Jahren 1983-1985 mit großem Erfolg von Matthias Weckesser geleitet. Nach seiner Rückkehr aus Schottland übernahm er Aufgaben als Mitglied der Geschäftsleitung.
1998 wurde Herr Weckesser zum Geschäftsführer berufen.
Die Öffnung nach Osteuropa um 1990 bietet neue Chancen: Inzwischen verfügt die KRAMER GmbH über drei Produktionsstätten und mehrere Verkaufsniederlassungen.
Im Bereich Ladenbau wurde die Einrichtung von Bäckereien und Cafe’ s in das Geschäft integriert; die Internationalisierung schritt weiter voran.
Für das außergewöhnliche Engagement bei der Berufsausbildung junger Menschen wurde das Unternehmen mehrfach ausgezeichnet.
2003 trat Franz Willi als weiterer Geschäftsführer in die Geschäftsleitung ein.
Nach 50-jährigem erfolgreichem Wirken konnte sich nun Heinz Gass Zug um Zug aus der operativen Geschäftsführung zurückziehen.
Ende 2009 wurde ein eigens für KRAMER entworfener zukunftsweisender Gebäudekomplex auf einem wesentlich größeren Areal in Umkirch bezogen.
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